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Haute Couture: Superlative aus Stoff

25.01.2018

Armani Privé

Haute Couture gilt als modischer Superlativ. Die exklusivsten Modehäuser fertigen aus erlesenen Materialien in Handarbeit Kunstwerke, die gut und gerne 200.000 Euro kosten können. Doch erst wenn man sich „Couture in Zahlen“ vor Augen hält, erkennt man, was wirklich dahinter steckt.

Nur 14 Modehäuser gehören zum erlesenen Kreis des Verbandes Pariser Chambre Syndicale de la Haute Couture. Maßgefertigte Kleider, 50 Looks jährlich und ein Pariser Atelier mit 20 Vollzeit-Angestellten (für kleinere Modehäuser wird hier eine Ausnahme gemacht) sind ein Muss.

Einen Traum aus Stoff zu kreieren ist dabei kein kurzweiliges Vergnügen. 150 Stunden Handarbeit pro Kleid sind das absolute Minimum, kommen Stickerien dazu, erhöht sich die Zahl sogar auf 1000.

 

Pariser Schauen für Sommer 2018

Die beiden Haute Couture Armani Privé und Valentino haben bei den aktuellen Schauen wieder ein Fest für die Augen auf den Laufsteg gebracht. Couturier Giorgio Armani hat sich dabei von Wolken inspirieren lassen. Mehrlagige Seide in zarten Nuancen war hier vorherrschend und sollte an Wolkenbilder von Expressionisten erinnern.

Bei Valentino hat Pierpaolo Piccioli Casual und Haute Couture vereint und mit Federn und kräftigen Farben gespielt. Statt verträumt-romantischen Kleidern hat er auch weite Hosen auf den Couture-Laufsteg gebracht.

Haute Couture im Instagram-Universum