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Ein Blick ins Atelier von Valentino
05.07.2018
Valentino

Valentino

Valentino/David Sims

Valentino/David Sims

Ein Blick ins Atelier von Valentino

05.07.2018

Batman ohne Robin, Sherlock ohne Watson, Angelina Jolie ohne Brad Pitt. So fühlte es sich zuerst an, als das seit 26 Jahren überaus erfolgreiche Designerduo Pierpaolo Piccioli und Maria Grazia Chiuri 2016 plötzlich getrennte Wege ging. Chiuri wechselte zu Dior, Piccioli blieb bei Valentino.

Italienische Expertise

Nach seinem Abschluss an dem Instituto Europeo di Design in Rom arbeitet Piccioli bei Fendi, wo er seine ersten Erfahrungen mit der italienischen Handwerkskunst machte. „Die enge Zusammenarbeit mit Handwerkern und der italienischen Expertise waren für mich von grundlegender Bedeutung. Es hat mir erlaubt, Regeln zu verstehen und zu sehen, wie man sie brechen kann. Die Basis, mit der jeder kreative Prozess beginnt“, fasst er seine Arbeit zusammen.

Schneider ins Rampenlicht

Die Liebe zur italienischen Handwerkskunst ist ihm dabei natürlich geblieben. Im Atelier in Rom arbeitet ein hochspezialisiertes Team an der Umsetzung seiner kreativen Ideen. Wenn es um die Haute Couture-Kollektion geht auch tage-, wochen- und monatelang an einem Kleid. Das weiß er auch zu schätzen. So tragen die Kleider der Sommerkollektion die Namen seiner Mitarbeiter, um ihre Arbeit auch ins Rampenlicht zu bringen. Zuletzt wurde sogar ein Lookbook im Atelier geshootet. Es zeigt die hellen Räume, die Stoffmuster, die Kisten voller Entwürfe, die Arbeitsplätze, teils mit Heiligenbilder der Schneiderinnen versehen.

Die Handwerkskunst, die Leidenschaft, der Perfektionismus, die Unternehmenswerte – das sind die wesentlichen Kriterien, die die Begehrlichkeit von Marken ausmachen. Mitten im Geschehen kann man das am besten spüren. Wir besuchen die Labels aus dem Goldenen Quartier in ihren Ateliers und schauen den Kreativen dort über die Schultern.

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