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Prada: Stadt der Frauen

26.09.2017

Herbst/Winter-17-Kollektion auf einen Blick

Nach alldem, was in diesem Jahr passiert ist (nein, Trump erwähnt sie mit keinem Wort), kann Miuccia Prada freilich nicht wegschauen. Der Gedanke an den Titel eines Federico-Fellini-Films kommt ihr in den Sinn: Stadt der Frauen. Die Location, an der die Kollektion gezeigt wurde, hat sie zur WG getrimmt: Betten mit fuseligen Kissen, Fliesen mit aufgeklebten Polaroids, warme Leuchten und ringsum zahlreiche fiktive Filmplakate.

Dort setzt sich Prada wieder mit ihrer Definition von Weiblichkeit auseinander. Und mit dem Thema Verführung. Diesmal geht es um sexy Looks, aber mit der Herausforderung, dass Frauen dabei ihre Haltung und ihren Intellekt bewahren. Zur Verdeutlichung benutzt sie wiederholt den BH und Federn. Frauen sollen jedoch vor allem selbst bestimmen, was verführerisch ist. In der Kollektion zeigt sich diese Bandbreite dann vom Cordanzug, über Leder-Patchwork-Jacken, geschlitzte Bleistiftröcke bis hin zu Kleidern mit Prints der berühmten Filmplakate von Robert McGinnis – darunter Breakfast with Tiffany’s.

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