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Buchtipp: Die Skandalkollektion 1971
27.07.2017
Abrams

Abrams

Sophie Carre / Fondation Pierre Berge-Yves Saint Laurent

Sophie Carre / Fondation Pierre Berge-Yves Saint Laurent

Fondation Pierre Berge-Yves Saint Laurent

Fondation Pierre Berge-Yves Saint Laurent

Fondation Pierre Berge - Yves Saint Laurent

Fondation Pierre Berge - Yves Saint Laurent

Buchtipp: Die Skandalkollektion 1971

27.07.2017

Im Jänner 1971 präsentierte Yves Saint Laurent bei den Couture-Modeschauen in Paris seine Kollektion „Années quarante“ oder „Libération“ und sorgte damit für jede Menge Diskussionsstoff. Der Grund: Er ließ sich von den Kleidungsstücken der Kriegszeit inspirieren. Mehr als 25 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war die Zeit noch nicht reif für quadratische Schultern, Keilabsätze und kurze Kleider mit V-Ausschnitt – klare Referenzen an die Zeit, als Paris besetzt war.

„Die hässlichste Kollektion in Paris“, zog Eugenia Sheppard in der New York Post ihr Resümee. Doch trotz dieser negativen Reaktionen eroberte der Retro-Trend schnell die Straßen. Nach den optimistischen 60er-Jahren war es in den 70ern an der Zeit, zurückzuschauen. Und vor allem die junge Generation, die den Krieg nicht miterlebt hatte, gefiel der Look der 40er-Jahre.

Einflussreiche Kollektion

Der neue Bildband „Yves Saint Laurent: The Scandal Collection, 1971“ (erschienen im Abrams Verlag) ermöglicht einen Blick hinter die Kulissen dieser einflussreichen Kollektion mit Saint Laurents Inspiration bis bin zu den Erwähnungen in der Presse. Dokumentiert wurde dieses „Skandalkollektion“ mit Illustrationen und Essays, persönlichen Interviews, Archivfotos der Show, der Models und des Designs bis hin zu den Textilien und Sketches.

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