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Handel mit Schwertern, Tüchern und Bogen
07.08.2015
Illustration Bognergasse (c) Goldenes Quartier

Illustration Bognergasse (c) Goldenes Quartier

Illustration Seitzergasse (c) Goldenes Quartier

Illustration Seitzergasse (c) Goldenes Quartier

Illustration Tuchlauben (c) Goldenes Quartier

Illustration Tuchlauben (c) Goldenes Quartier

Handel mit Schwertern, Tüchern und Bogen

07.08.2015

Tradition trifft auf Moderne. Die neue Corporate Identity basiert auf der Geschichte der Häuser des Goldenen Quartiers.

Von der Seitzergasse über die Bognergasse, die Tuchlauben und Am Hof: viele Wege führen ins Goldene Quartier. Die originalgetreu instand gesetzte wienerische Architektur mit den einzigartigen Fassaden ist Ausgangspunkt für eine neue Corporate Identity des alten Grätzels. Die monochrome Liniengrafik zeichnet die historischen Häuserfronten nach, hinter denen sich heute internationale Modebrands, das Park Hyatt Vienna, Lederleitner Home, moderne Büroräumlichkeiten, Residenzen und bald auch ein Restaurant befinden. Die Illustration wird mit Leben gefüllt: shoppen, wohnen, arbeiten, einen Drink nehmen. Das hat hier schon seit Jahrhunderten Tradition.

Kennen Sie die Geschichte des Quartiers?
Die Straßenzüge rund um die Tuchlauben gehen bereits auf die Zeit des Römerlagers Vindobona in der Gegend der Porta decumana zurück.

Tuchlauben: Sie waren eine der vornehmsten Straßen der Stadt, wie auch die Zunft der Tuchmacher eine der ältesten und wohlhabendsten gewesen ist. Ihr Bestand lässt sich bis 1289 zurückverfolgen. Das älteste bis heute erhaltene Haus, der Hochholzerhof, geht sogar auf das Jahr 1286 zurück und war unter dem Namen „Zum langen Keller“ bekannt. Zu seiner heutigen Form umgebaut wurde es vermutlich 1719.

Bognergasse: Sie hieß ab 1262 „strata gladiatorum“ (Schwertfürbenstraße). Hier hatten sich Handwerker angesiedelt, die Schwerter herstellten. Ab dem 14. Jahrhundert wurde die Bezeichnung „Unter den Bognern“ geläufig. Bis heute weist der Straßenname auf die einstige Herstellung von Bogen hin.

Seitzergasse: Sie hieß ab 1300 bis mindestens 1511 „Kurbaunerstraße“, benannt nach den Kurbaunern, die Armbrustspannen herstellten. Ab 1786 wurde sie nach dem Seitzerhof benannt. (Er leitet sich von der steirischen Kartause Seitz ab.) An seiner Stelle steht seit 1912 der Tuchlaubenhof.

(Quelle: wien.gv.at)

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