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Schritthalten mit Kim Jones
20.01.2016
Kim Jones

Kim Jones

Schritthalten mit Kim Jones

20.01.2016

Mitten in den Fashion Weeks der Männer schnappen wir uns Kim Jones. Er ist seit 2012 bei Louis Vuitton als künstlerischer Leiter für die Männerkollektionen zuständig. Der 35-jährige studierte am Central Saint Martins College of Art and Design. Seinen Durchbruch hatte er bereits mit seiner Abschlusskollektion: John Galliano kaufte sie vom Fleck weg auf. Im Interview plaudert Jones über Alltagskleidung, sein Pariser Fitnessprogramm und Hotels, wo Bären und Elche vorbeispazieren.


Louis Vuitton

Bevor ich mit Entwürfen loslege, schaue ich als erstes ins Archiv. Da gibt es Stücke aus den 20er- und 30er-Jahren, die immer noch unglaublich modern wirken. Es ist wichtig zu verstehen, wie dieses großartige Erbe entstand. Für meine Recherchen reise ich auch viel. Ich finde, wenn man so viel Geld für bestimmte Stücke ausgibt, dann müssen sie von bester Qualität, aus den schönsten Materialien und mit den eindrucksvollsten Schnitten sein.

Sport und Style

Sportswear ist mittlerweile integrativer Bestandteil jeder ordentlichen Männergarderobe. Den Sinn für Ungezwungenheit, der aus der amerikanischen Sportmode kommt, lasse ich auch in meine Kollektionen einfließen: Im Sommer gibt es smarte Anzugstoffe und Sneakers.

Alltagskleidung

Ich will bequem von A nach B kommen. Also muss es komfortabel sein. Ich trage Chinos oder Vintage-Levi´s, ein Louis-Vuitton-T-shirt und Air Jordans. Das ist eher wenig förmlich, aber für jemanden, der den ganzen Tag auf Achse ist, am sinnvollsten. Meinen Tag beginne ich im Bad statt unter der Dusche. Da kann ich besser nachdenken und meine SkinCeuticals-Produkte einwirken lassen. Die sind nämlich fantastisch!

Wellness

Paris ist nicht wirklich eine Stadt für´s Workout. Aber es ist schön, dort einfach zu Fuß zu gehen, und das mache ich konsequent – mit mir kann niemand Schritt halten!

Hotels

Ich liebe die Aman Hotels, in Amerika, Bhutan, Indien und Tokio war ich schon. Sie sind luxuriös, ohne dir das an allen Ecken um die Ohren zu hauen, minimalistisch aber komfortabel. Das Amangani im Yellowstone National Park ist unglaublich, da marschieren die Bären und Elche vorbei.

Inspirative Menschen

Meine Mentorin war Louise Wilson am Central Saint Martins. Sie war meine Tutorin und wurde eine gute Freundin. Sie wusste immer Rat und war sehr, sehr lustig. Wenn ich sie angerufen habe, weil ich mich gestresst oder niedergeschlagen gefühlt habe, konnte ich am Ende des Gesprächs Brüllen vor Lachen. Ich vermisse sie schrecklich und denke jeden Tag an sie.

 

Stephen Doig/ST Men/The Interview People

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