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11 funkelnde Küsse

31.01.2017

Auch wenn er aus heutiger Sicht im deutschsprachigen Raum wie ein kommerzieller Gag wirkt, tatsächlich handelt es sich beim „Vielliebchenstag“, wie der Valentinstag im Spätmittelalter hieß, um einen der ältesten überlieferten Gedenktage. Und er hatte auch eine den heutigen Online Dating-Plattformen nicht unähnliche Funktion. Deswegen wurde der Valentinstag auch als „Lostag“ bezeichnet: Per Los wurden im England des 15. Jahrhunderts Paare gebildet, die sich dann kleine Geschenke oder Gedichte schickten. Ehen sollten so wohl gestiftet werden.

Durchaus naheliegend, dass das immer wiederkehrende Datum dann zur erneuten Liebesbekundung auffordern darf. Wie wäre es mit einem kleinen Schmuckstück, mit dem der Schenkende sein Herz buchstäblich in die Hände der Liebsten legt, ihr an den Finger steckt? Die Ringe von Miu Miu und Alexander McQueen, in letzteren passen sogar noch eine versteckte Liebesbotschaft oder ein kleines Foto hinein, sind wahre Herzensangelegenheiten. Eine tragende Rolle im Schmuckleben der Angebeteten dürfen hingegen die Halsketten von Etro oder Prada spielen. Die leuchtend bunten Steine an den Armreifen der M’ama non m’ama-Kollektion von Pomellato fragen: Sie liebt mich, sie liebt mich nicht? Und bei Louis Vuitton wird die scheinbar komplizierteste Angelegenheit der Welt zur simplen Botschaft: Love. Darum geht es, nicht mehr und nicht weniger. Jeden Tag!

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