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NY: Hotspots für Fashionistas
28.08.2015
NY: Hotspots für Fashionistas (c) White Street

NY: Hotspots für Fashionistas (c) White Street

NY: Hotspots für Fashionistas (c) White Street

NY: Hotspots für Fashionistas (c) White Street

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Mmuseum

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Mmuseum

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Oiji

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Oiji

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Aldo Sohm

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Aldo Sohm

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Aldo Sohm

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Aldo Sohm

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Happy Bones

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Happy Bones

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Happy Bones

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Happy Bones

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Happy Bones

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Happy Bones

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Burkelman

NY: Hotspots für Fashionistas (c) Burkelman

NY: Hotspots für Fashionistas

28.08.2015

Wie die Singvögel ziehen Designer, Promis und langbeinige Models alljährlich zu den herbstlichen Fashionweeks. Der Zirkus der Fashionistas beginnt am 10. September in New York. Wer nicht nonstop auf schicken Aftershowparties feiert, erkundet auch die neuesten Hotspots der Stadt.

 

White Street
«Man kann sich kaum eine glamouröse Neueröffnung vorstellen», jubelte die Zeitschrift New Yorker, als das Restaurant im Herzen Tribecas startete. Kunstvolle Kristallleuchter, smaragdfarbene Samtvorhänge, getuftete Lederbänke (und gutaussehende Kellner in offenen Hemden) führten zu diesem Urteil. In einer ehemaligen Rüstkammer aus dem 19. Jahrhundert (irrsinnig hohe Räume!) serviert Chefkoch Floyd Cardoz Kabeljau in Kräuterkruste, Spinat-Artischocken-Ravioli und Rinderschmorbraten. Davor gibt’s Cocktails in der Lounge – mit Fenchelsirup, kandiertem Lavendel und Rye Whiskey.

White Street, 221 West Broadway

Mmuseum
Ende Mai eröffnete das kleinste Museum New Yorks seine vierte Saison. In einem aufgelassenen Aufzugsschacht in Tribeca zeigt es auf sieben Quadratmetern Kuriositäten aus aller Welt. Immer nur drei Personen gleichzeitig dürfen den Lederschuh, der 2008 auf George W. Bush geworfen wurde, oder 200 erschlagene Moskitos aus Neu Delhi begutachten. Ein Museumscafé beherbergt die Location auch: immerhin montierten die Inhaber eine Cappuccino-Maschine an der Wand. Direkt daneben führt das Mmuseum seit einigen Wochen ein zweites Outlet. «Sara Berman’s Closet» heißt die derzeitige Ausstellung. Künstlerin Maira Kalman baute dabei den weißen Kleiderschrank ihrer verstorbenen Mutter nach.

Mmuseumm, 4 Cortlandt Alley

Lupulo
Ein Portugiese, der in New York portugiesisch kocht? Von dieser Spezies gibt es nur eine handvoll. George Mendes ist der wohl bekannteste. Mit seinem Restaurant Aldea erkochte er einen Michelin Stern. Sein zweites Lokal Lupulo im Erdgeschoss des Eventi Hotels ist vergleichsweise unprätentiös. Die Hälfte der Getränkekarte besteht aus Bier, gerne auch vom Fass (das portugiesische Sagres Lager kosten!). Die Speisen sind mit Fischeintopf, Spanferkel-Ziegen-Terrine und Grillhuhn vergleichsweise bodenständig. Auch teuren Champagner sucht man hier vergeblich. Stattdessen den portugiesischen Biowein Aphros Loureiro.

Lupulo, 835 6th Avenue

Oiji
Bibimbap und Bulgogi kann fast jede koreanische Küche. Die Südkoreaner Brian Kim and Tae Kyung Ku interpretieren die Gerichte aus ihrer Heimat neu. Für ihre Lokal OIJI erfanden sie ein Do-it-yourself-Essen namens «Chil-jeol-pan Seven Flavours», bei dem Gäste ihre eigenen Crêpes basteln. Einfach eine Reismehlflade von der Mitte des Tellers schnappen und mit mariniertem Rind, Shitake Pilzen, Ei-Streifen oder Gemüse füllen. In würzige Senfsauce tauchen, falten, essen – fertig.

Oiji, 119 1st Avenue

Aldo Sohm Wine Bar
Hier trifft Innenarchitekt auf Modedesigner auf Wirtschaftsboss. Und österreichischen Wein bekommt man hier auch. Kein Wunder, ist doch Sommelier-Weltmeister und Tiroler Aldo Sohm in charge. Ein Big Player im Big Apple, der bisherige Weinexperte im Dreisterner Le Bernardin. Seine eigene Weinbar konzeptionierte er als gemütlichen Nachbarschaftstreff mit 40 offenen Weinen, gemütlichen Sofas und riesiger Eichenbar im Mittelpunkt – als Sommeliertisch für Fachgespräche.

Aldo Sohm Wine Bar, 151 W 51st Street

Happy Bones
„Flat Whites“ und „Long Blacks“ im Neuseeland-Style? Daran mussten sich die New Yorker erst gewöhnen. Jetzt lieben sie den kleinen Coffeeshop Happy Bones, der von einem Künstlerkollektiv mit Kiwi-Affinität betrieben wird. Weiße Ziegelwände, Designmagazine und die niemals rastende La Marzocco-Espressomaschine – optisch entspricht das Happy Bones genau dem, was Hipster gerade „in“ finden. Mitbegründer Jason Woodside (mit einer Neuseeländerin verheiratet) setzt auf Organic Coffee und nennt seine Kaffeekreationen schon mal nach Skateboardtricks. Wie den 50/50 – Hälfte doppelter Espresso, Hälfte aufgeschäumte Milch.

Happy Bones, 394 Broome Street

Burkelman
Design-Online-Shop, jetzt auch zum Angreifen. Auf 140 Quadratmetern zeigen David Kimelman und Kevin Burke moderne Haushaltswaren, Möbel, Accessoires und Schmuck. 15 Jahre werkte David zuvor als Fotograf, Kevin als Modefuzzi. Dann launchten sie eine Website für Designafficionados. Nun folgte der eigene Laden. Besonders stolz sind sie auf ihre handgemachten Keramikobjekte. Die stammen zumeist aus New York – etwa von Workaday Handmade in Brooklyn.

Burkelman, 101 Main Street, Cold Spring

Sneaker Concierge
Zuerst pimpte das Dream Downtown Hotel im Herzen Manhattans sein Penthouse mit Glasboden-Jacuzzi, Minotti Möbel und Luxusausstattung. Dann schuf es für dessen Bewohner den Posten des Sneaker Concierge. Vaughn Davis, Chef der Gästebetreuung und langjähriger Turnschuhsammler, übernahm den Job. Und sucht seither für seine Klienten die ausgefallendsten und seltensten Sneaker der ganzen Welt. Sechs bis acht Paare pro Woche werden durchschnittlich bestellt (Kosten ab 550 Dollar). Das meistgewollte Paar sind Nike Air Jordans in rot und schwarz.

Sneaker Concierge, 355 W 16th Street

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