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Much, More, Mailand zur Modewoche
23.09.2015
(c) Bar Luce

(c) Bar Luce

(c) Bar Luce

(c) Bar Luce

(c) Highline Galleria

(c) Highline Galleria

(c) Highline Galleria

(c) Highline Galleria

(c) Highline Galleria

(c) Highline Galleria

(c) Highline Galleria

(c) Highline Galleria

(c) Mantra

(c) Mantra

(c) Mantra

(c) Mantra

(c) Mantra

(c) Mantra

(c) T'a Milano

(c) T'a Milano

Much, More, Mailand zur Modewoche

23.09.2015

Während New York für seine stilvolle Sportswear bekannt ist und London mit kühlen Designs punktet, bedeutet die Mailänder Fashion Week extravagante Eleganz. 1958 ging sie das erste Mal über die Bühne. Auch 2015 ist sie wieder für Überraschungen gut. Wo aber trifft sich die Mailänder Modeszene, wenn am Catwalk das Licht ausgeht?


Bar Luce
Auf einen Kaffee mit Wes Anderson geht man in der Fondazione Prada. Der Kultregisseur gestaltete nämlich dessen hauseigene Bar Luce. So wunderbar verspielt wie seine Kinohits „Moonrise Kingdom“ oder „Grand Budapest“ Hotel wurde demnach die Einrichtung: bunte Retromöbel, Terrazzoboden, zwei Flipper und eine Jukebox aus den Fünzigern.

Largo Isarco, 2

Ristorante Berton
Er ist zweifach gekrönter Michelin-Stern-Koch und Botschafter italienischer Spitzenküche bei der Expo: Andrea Berton. Insgesamt drei Restaurants in Mailand gehören ihm – in nur einem kocht er tatsächlich selbst. Im Ristorante Berton nämlich, das im futuristischen Glaskomplex Porta Nuova liegt und mit Grautönen, Holz, Beton und Metall völlig schlicht gehalten wurde. Keinen Schnickschnack erlaubt auch die Küche. Lieblingsgericht des Chefs: Risotto. Lieblingsgericht der Gäste: gratinierter Steinbutt mit Kakaobohnen und Speck.

Viale della Liberazione, 13

T’a Milano Store & Bistro
Nach alter Familientradition machen Tancredi and Alberto Alemagna seit vielen Jahren Schokolade. Lebensmittelläden wie das Eataly oder die La Rinascente Food Hall vertreiben sie. Dennoch beschlossen die Brüder, neben dem historischen Palazzo Clerici einen eigenen Standort zu eröffnen. T’a nennt sich ihr Flagshipstore, der gleichzeitig Patisserie, Café, Cocktailbar und schnelles Mittagslokal ist. Hier nimmt man ein Club Sandwich mit oder kauft für Freunde die sogenannte Luxusbox: mehrere Schokoladeselektionen des Hauses, schön verpackt.

Via Clerici, 1

M Collective
Interaktives Shopping, an die jeweilige Stimmung angepasst. Das möchte der Concept Store M Collective. Seine drei Bereiche Minus, Much und More (auf jeweils einem Stockwerk) sind nicht nach Produkten, Geschlecht oder Preis sortiert, sondern nach Gefühlslage. Wer sich radikal, sachlich oder nüchtern fühlt, shoppt Mode und Designobjekte in der Minus-Ebene. Wer es anspruchsvoll, chic und charmant mag, sucht auf der Much-Ebene. Übertrieben und verrückt sollen die Kunden der More-Ebene sein. Unterstützt wird das Shopping durch Touchscreens, auf denen Besucher Hintergrundinfos zur Marke erfahren und Modeblogger Stylingtipps geben.

Viale Regina Giovanna, 1

Björk
Wer ein Fan schwedischer Lebensmittel ist, sich mit Ikea-Qualität aber nicht zufrieden geben möchte, wird im Björk glücklich. Einer Brasserie samt integriertem Laden, die nordisches Essen à la Brombeermarmelade und in Dille mariniertem Lachs verkauft. Nicht nur zum Midsommar-Fest werden hier gebratener Elch mit Pfifferlingen und Lachs-Smørrebrød serviert. Gäste trinken Aquavit, eine skandinavische Spirituose mit Kümmel. Dass die Location auch besser aussieht als Ikea, dafür sorgte Architekt Nicola Quadri. Er gründete das Björk gemeinsam mit Napapijri-Modelabel-Chefin Giuliana Rosset.

Via Panfilo Castaldi, 20

Mantra
Früher Literaturstudent und Fotograf, heute studierter Koch und Fooddesigner. Im ersten veganen Raw Food Restaurant Mailands werkt Alberto Minio Paluello. Koch wäre nämlich zuviel gesagt. Ist die Küche doch eher Labor – in dem einzig die hydraulische Presse und das Dörrgerät zum Einsatz kommen. Ausschließlich pflanzliche Produkte in Bioqualität verarbeitet Alberto zu roher Zucchini-Lasagne mit Mandel-Ricotta oder Karfiol Cous Cous. Knapp 20 verschiedene Säfte und Smoothies produziert er auch. Die lagern im Eingangsbereich zur Selbstbedienung.

Via Panfilo Castaldi, 21

Highline Galleria
Wie ein Palast thront sie neben dem Mailänder Dom. 1877 erbaut, ist sie außerdem eine der ältesten Shoppingmalls der Welt. Die Rede ist von der Galleria Vittorio Emanuele II, dem Wahrzeichen Mailands schlechthin. Neuerdings kann man auf ihrem Dach spazieren. Ihre Gehwege mit Blick auf Mailand wurden erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Einfach den Lift ins Obergeschoss nehmen und die Turmspitzen des Doms aus der Nähe betrachten. Oder einen Aperitivo im Restaurant nehmen.

Via Silvio Pellico, 2

Terrazza 12
The Brian & Berry Building – das ist ein zwölfstöckiges Gebäude aus den 50er Jahren, das dem Shopping gewidmet ist. Der Kosmetikriese Sephora ist hier vertreten, ebenso wie Mode von Ralph Lauren, Woolrich oder Moncler. Im zehnten Stockwerk eröffnete vor Kurzem die Loungebar Terrazza 12. Hier ruht man sich bei Cocktails vom Einkaufen aus. Und genießt auf Fifties-Möbeln den Aussicht über die Stadt.

Via Durini, 28

 

 

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