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Louis Vuitton: Utopisch in Rio

31.05.2016

Schon zum dritten Mal präsentierte Louis Vuitton seine Cruise Collection in Rio de Janeiro. Diesmal vor der atemberaubenden Kulisse des Niteroi Contemporary Art Museum des brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer. Die utopistisch-moderne Architektur des 1996 erbauten Museums für Gegenwartskunst spiegelt sich auch in der für eine Cruise Collection ungewohnt experimentierfreudigen Kollektion wider. „Ich war fasziniert von dem hier herrschenden Dualismus von Natur und Urbanität und der malerischen Auflösung, die daraus entsteht“, erklärt Designer Nicholas Ghesquiere. „Ich wollte all diese Elemente der brasilianischen Kultur in meine Kollektion einfließen lassen, ohne dabei zu vergessen, dass ich ja nur ein Besucher bin, der seine eigenen kulturellen Wurzeln aus Frankreich hierher mitbringt.“

Die treue Fangemeinde folgte dem Ruf von Ghesquiere und ließ sich von der weiten Anreise in die Olympia-Stadt nicht abschrecken. Eine dem Hause ganz besonders eng verbundene Catherine Deneuve saß auf den in Schlangenlinien aufgestellten Hockern, ebenso wie Louis-Vuitton-Testimonial und Oscar-Preisträgerin Alicia Vicander und Model Alessandra Ambrosio.

Die Cruise Collection 2017 im Überblick:

  1. Sportlich, luftig und praktisch: Ghesquiere ließ sich wohl auch von der nahenden Olympiade inspirieren. Mit den wallenden Kleidern mit asymmetrischen Cut-outs und Mänteln aus Neopren kann man vom Surfbrett absteigen und direkt zum Cocktail Trinken übergehen. Dazu passend gibt es Neopren Sneakers und Flip Flops, wehende Silhouetten und avantgardistische Rüschenkleider.
  2. Sie spiegelt die farbenfrohe Lebensfreude der brasilianischen Kultur und die Tanz-Lust der Carioca, wie sich die Einwohner Rios nennen, wider. So lässt Ghesquiere etwa den Ghettoblaster wieder auferstehen – als bunte Koffertasche.
  3. Sie ist auch eine Hommage an zwei wichtige brasilianische Künstler: Helio Oiticica und Aldemir Martins. Martins, ein begeisterter Anhänger der Populärkultur und des Fußballs verewigte den brasilianischen Fußballgott Pelé in einem seiner berühmtesten Bilder „A Fera“ aus dem Jahr 1969. Und dieses wiederum findet sich nun als Druck auf drei Handtaschen-Klassikern von Louis Vuitton.

 

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