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Interview: Stefan Armbruster
16.08.2016
Stefan Armbruster

Stefan Armbruster

Interview: Stefan Armbruster

16.08.2016

Aufgewachsen im Schwarzwald, pendelt Stefan Armbruster heute zwischen Paris und Wien. Der gebürtige Deutsche, der als Model startete, arbeitete für Hugo Boss, L’Officiel Hommes, GQ oder das Another Magazine. Eben erst shootete er die neueste Kampagne der Designerin Marina Hoermanseder mit dem österreichischen Topmodel Stella Lucia. Nun setzt er die Keylooks für Winter 2016 des Goldenen Quartiers in Szene. Wir haben ihn im sommerlichen Wien erwischt – und herausgefunden, wie Stefan Armbruster so tickt.


Beruf: Fotograf
Neu im Portfolio: Regie für Fashionfilme
Alternativer Berufswunsch: Musiker
Verfällt in Shoppingrausch bei Knize

Worauf freuen Sie sich, wenn Sie von Paris nach Wien zurückkommen?
Darauf, meine Tochter in die Schule zu bringen. Und auf den charmant langsameren Rhythmus der Stadt.

Unterschreiben Sie den Satz „Wien ist Modestadt“?
Wien hat tolle Möglichkeiten, um Mode zu studieren. Die meisten Designer jedoch zieht es danach sofort ins Ausland, bis auf wenige gute Ausnahmen wie Wendy & Jim oder Petar Petrov. Eigentlich würde ich Paris, London und New York eher als Modestadt bezeichnen, aber ich merke, dass sich einiges tut in Wien, alleine schon durch das Goldene Quartier. Wien ist eine Modestadt mit allen Topbrands im Luxussegment, so würde ich es sagen.

Welche Songs hören Sie in melancholischer Stimmung?
Da höre ich Glenn Gould.

Für wen kochen Sie am liebsten?
Für Freunde und Familie, gerne asiatisch oder italienisch. Ich mache irrsinnig gerne scharfe, asiatische Salate!

Welche Wien-Plätze zeigen Sie Ihrer Tochter?
Wir cruisen oft mit dem Fahrrad durch die Stadt – sehr gerne an die alte Donau zum Schwimmen. Sie sitzt hinten drauf und singt meistens, was sehr fein ist.

Lieblingskaffeehaus für Melange, Torte und Zeitung?
Das Café Prückel oder das Schwarze Kameel.

Wohin gehen Sie mit Ihrem Produktionsteam nach einem langen Arbeitstag essen?
Ins Skopik & Lohn oder ins Nautilus am Naschmarkt.

Wem haben Sie zuletzt ein Gitarrenständchen gebracht?
Meiner Tochter Ava.

Der Name Ihrer ersten Band?
Wolf.

Welches Kleidungsstück hängt ganz neu im Schrank?
Ein marokkanischer Kaftan.

In welchem Schanigarten verbringen Sie den Sommer?
Zum Beispiel im Glacis Beisl.

Welchen Film haben Sie schon unzählige Male gesehen?
The Mirror von Andrei Tarkowski.

Schnitzel oder Tafelspitz?
Schnitzel.

Weißer Spritzer oder Krügerl?
Krügerl.

Auf welche nächsten Projekte freuen Sie sich?
Auf die Bonneville Speed Week in der Salzwüste von Utah. Dort shoote ich ein Fashion Editorial und drehe einen Film für Intersection Magazine.

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