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Interview: Petra Benovsky
04.09.2016
Petra Benovsky © Thomas Kamenar

Petra Benovsky © Thomas Kamenar

Interview: Petra Benovsky

04.09.2016

Die Wiener Fotografin Petra Benovsky stammt ursprünglich aus der Slowakei. Über Kanada flüchtete ihre Familie aus der damaligen Tschechoslowakei nach Wien. Mit 13 Jahren wurde sie als Model entdeckt. Später wechselte sie die Seiten und arbeitet nun vor allem hinter der Kamera in den Bereichen Fashion- und Beauty-Fotografie. Als Ben Sky hat sie 2013 für Licht ins Dunkel mit My Lights auch ihre erste Single aufgenommen. Für das Magazin En Suite zur Vogue Fashion’s Night Out hat sie mit ihrem zweiten Baby im Bauch die Kollektionen der Wiener Modemacher und die Frisurenkreationen der Wiener Friseure fotografiert.


Sie waren lange auf Weltreise – welches stärkste Bild ist in Erinnerung geblieben?
Das ist schwierig, da die Eindrücke so unterschiedlich waren. Aber am meisten beeindrucken mich weite, einsame Landschaften, wo man sich bewusst wird, wie klein man eigentlich ist. Zum Beispiel die Weiten Patagoniens, oder wenn man durch Vietnam fährt.

Worauf haben Sie sich gefreut, als sie nach Wien zurückgekommen sind?
Hm…ich glaube, auf mein Bett.

Welchen Song hören Sie am liebsten?
Agnes Obel – das ganze Album Philharmonics.

Jeder glaubt, fotografieren zu können. Was macht den Unterschied aus?
Für mich ist es das Sehen. Technisch ist es mit den heutigen Möglichkeiten nicht schwierig zu fotografieren, aber das Richtige zu sehen, beziehungsweise eine Komposition zu gestalten, das macht für mich den Unterschied.

Welche Fotoausstellung würden Sie sich in Wien wünschen?
Paolo Roversi oder Richard Avedon. Zwei unglaublich inspirierende Fotografen

Was ist besser – als Model vor der Kamera zu stehen oder als Fotografin hinter der Kamera?
Ich habe es als Model manchmal nur schwer ausgehalten mich nicht in das Bild einmischen zu können. Ich liebe es, Bilder entstehen zu lassen und meine Ästhetik umsetzen zu können.

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