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Interview: Patricia Weisskirchner
27.07.2016
Patricia Weisskirchner

Patricia Weisskirchner

Interview: Patricia Weisskirchner

27.07.2016

Die Fotografin Patricia Weisskirchner beschäftigt sich vor allem mit den Bereichen Beauty, Still Life und Porträt. Ihre kunstvollen Objekt-Inszenierungen bestechen durch genaue Lichtsetzung, spannende Farbgebung und ihre reduzierte, grafische Ästhetik. Sie sind stark beeinflusst von der bildenden Kunst. Für ihre Porträts hatte sie von Cate Blanchet bis Christoph Waltz, von Susan Sarandon bis John Travolta zahlreiche Persönlichkeiten vor der Linse. Auch von Ludwig Hirsch schoss sie ein berührendes Porträt. Es war eines der letzten vor dem Tod des großen österreichischen Künstlers. Für das Goldene Quartier hat sie die wichtigsten Herbstaccessoires in Szene gesetzt.

Stammt aus Wien
Sammelt
 Kunstbücher
Reist am liebsten allein
Süchtig nach Yoga und Schokolade


Sie pendeln zwischen Wien und Zürich. Was würden Sie aus Zürich dringend importieren?
Läderach Schokolade (die Beste!) und das Leben am Wasser.

Was fehlt den Schweizern, das Sie ihnen aus Wien mitbringen würden?
Etwas Entspanntheit. Und manchen Schweizern eine kräftige Portion Schmäh.

In Ihrer Jugend waren Sie Fan von?
MacGyver.

Aus der Fernsehserie? 
Ja,…aber auch Peter Lindbergh und Matthew Barney. Die fand ich auch gut.

Das faszinierendste Gesicht, das Sie je fotografiert haben?
Es ist immer faszinierend, wie die Kamera Gesichter abbildet – wenn ein Gesicht in der Sekunde und zweidimensional dargestellt auf dem „Abbild“ erscheint, ist es anders als „im Leben“.

Wobei können Sie am besten entspannen?
Lesen, weil es mich aus dem Alltag entführt. Ashtanga Yoga, weil es volle Konzentration verlangt und dabei alles andere vergessen lässt. Intensive Konzentration auf eine Sache entspannt – auch beim Fotografieren fühle ich mich in der Tätigkeit selbst gleichzeitig angespannt konzentriert und entspannt glücklich.

Die radikalste Veränderung in Ihrem Leben?
Mein einjähriger Studienaufenthalt in New York und mein Auslandsemester in Helsinki. Die intensive Auseinandersetzung mit Kunst in diesen Phasen meines Lebens habe ich sehr genossen.

Sie brauchen dringend eine neue Jacke. Bei wem werden Sie fündig?
Die kuscheligste Kaschmirjacke aller Zeiten finde ich bei James Perse. Wenn es ein Mantel sein soll beim Zürcher Label La Premiere.

Ihre liebste Shoppingmeile, Ihr bevorzugter Conceptstore?
Am liebsten shoppe ich auf Städtereisen – zum Beispiel bei Storm in Kopenhagen, Oak in New York und Los Angeles, Creatures of Comfort in New York, Goodhood und Diverse in London. In Zürich mag ich den Laden Making Things.

Sie haben unlimitiertes Budget. Was kaufen Sie?
Kunstbücher.

Sie waren kürzlich in Australien. Was hat Sie dort am meisten inspiriert?
Die Natur und die Weite, die offene und sehr herzliche Art der Australier, allein unterwegs zu sein.

Von welchem Strand träumen Sie?
In Australien gab es beeindruckend perfekte Strände – weitläufig und kaum Menschen – allerdings in vielen Fällen wegen der Quallen nicht zum Baden geeignet. Der strahlend weiße Sandstrand Whitehaven Beach ist kitschig schön, oder der kilometerlange und breite Sandstrand rund um die Sandinsel Fraser Island.

Wenn Sie dort nicht hinkönnen: Alte Donau oder Zürichsee?
Zürichsee, obwohl ich Wien liebe.

Elektroboot oder Tretboot?
Tretboot.

Sie haben gerade das Stillshooting für das Goldene Quartier beendet. Wo gehen Sie danach essen?
Im Ulrich im 7. Bezirk.

Sie sind seit vielen Jahren Vegetarierin. Das beste vegetarische Food gibt es wo?
Ich mag den Klassiker, das Hiltl in Zürich. Sehr gute und spannende vegetarische Gerichte serviert auch das Ramasuri im Zweiten Bezirk. Und erst unlängst hat mich das Tian beeindruckt.

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