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Interview: Denis Košutić
01.09.2015
Interview Denis Košutić (c) Denis Košutić

Interview Denis Košutić (c) Denis Košutić

Interview: Denis Košutić

01.09.2015

Beruf Interior Designer
Wohnort Wien
Lieblingsgebäude in Wien Wotrubakirche
Kontakt www.deniskosutic.com

Meine Katze wird nicht angezogen


Denis Košutić macht Prêt-à-porter-Architektur. Er zieht damit Räume an. Sprichwörtlich. Für ihn ist diese Form des Interior-Designs die ideale Form und „eigentlich nichts anderes als Custom Made Design“. Seine Inspiration für Restaurants, Stores, Apartments oder Möbel holt sich Košutić oft aus der Mode, „eines der dynamischsten und sich am häufigsten verändernden Phänomene unserer Zeit.“ Zu Košutićs Prêt-à-porter-Portfolio in Wien gehören unter anderem der Bambini-Shop im Goldenen Quartier, die Amicis-Stores und die Luxusapartments 6 Rooms.

Wo inspiriert Sie Wien für Ihre Arbeit?
In seiner Geschichte, die ich immer wieder gern neu interpretiere.

Wie sieht es bei Ihnen zu Hause aus?
Schwarz-weiß und gleichzeitig sehr bunt.

Erzählen Sie uns bitte eine kurze Geschichte über Ihr Lieblingsmöbelstück!
Ich habe kein Lieblingsmöbelstück. Es geht immer um die Komposition, nicht um die einzelnen Stücke.

Flohmarkt oder Vintage-Laden?
Flohmärkte sind zu anstrengend. Die Atmosphäre in einem Antiquitätengeschäft finde ich viel schöner.

Wo in Wien haben Sie sich schon einmal verliebt?
Am Gürtel.

Hat die Liebe gehalten?
Sie hält immer noch und wird immer halten.

Der Bambini-Store trägt Ihre Handschrift. Kaufen Sie auch dort ein?
Sie haben meine Größe nicht. Ich habe keine Kinder und meine Katze wird nicht angezogen.

Wo trifft man Sie dann beim Einkaufen?
Bei Dolce&Gabbana, Saint Laurent, Alexander McQueen, Bottega Veneta, in der Zapateria in der Kirchengasse, beim Meinl am Graben, beim Morawa, Zur Schwäbischen Jungfrau, am Brunnenmarkt,…

Sie haben Superkräfte – was machen Sie damit?
Alle Kriege für immer beenden und den Hunger in der Welt für immer bekämpfen.

Wenn Sie alles ändern könnten,…
…wäre alles viel schöner.

Wovor fürchten Sie sich?
Vor engen geschlossenen Räumen – ich habe Klaustrophobie.

Welche Trends fallen Ihnen in Wien auf, die Ihnen gar nicht gefallen?
Die Haltung, dass Trends etwas Unwichtiges oder sogar Schlechtes sind. Begriffe wie „zeitlos“ oder „klassisch“, die aus Angst vor der Entwicklung oft verwendet werden.

Was braucht die Wiener Modewelt unbedingt?
Mehr Menschen, die Trends und Mode wahrnehmen und erkennen.

Was macht die Stadt für Sie einzigartig?
Die Gegensätze – Strenge und Leichtigkeit.

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