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Frauenpower in Mailand

27.02.2017

Bottega Veneta

Frauenpower feminin könnte man den neuesten Trend von den Fashionweeks in Mailand nennen. Starke Frauen überall, die jedoch keineswegs mehr mit männlicher Attitüde daherkommen, sondern sehr weiblich und sexy sind. Dazu gibt es bei Prada, Bottega Veneta oder Kiton auch gleich einen Streifzug durch die Jahrzehnte der Emanzipation.

Bottega Veneta
Tomas Maier verleiht Frauen im kommenden Winter starke Schultern. Ein Flashback in die Vierzigerjahre mit kräftiger Tolle, weiblich betonten Schultern, schmaler Taille und Bleistiftsilhouette. Dazu Lichteffekte wie aus dem Film noir bei der Präsentation. Maier setzt inzwischen auf das zeitgleiche Lancieren der Herren- und Damen-Kollektionen. Neben diesen Frauen, angeführt von Eva Herzigova, wirken die Herren der Schöpfung wie frisch gebackene College-Abgänger.

Prada
Miuccia Prada erforscht die Welt. Zwar weigert sie sich strikt, politisch zu sein, aber gesellschaftspolitische Relevanz hatte bisher noch jede ihrer Kollektionen. Während sie bei ihrer Männerkollektion im Jänner den Durchschnittstypen feierte, verleiht sie den Durchschnittsmaterialien der Siebzigerjahre einen Twist ins Quietschbunte und Ausgeflippte. Plötzlich sind Selbstgehäkeltes, Schnürlsamt und bunter Stick sexy.

 

 

Kiton
Das neapolitanische Traditionsunternehmen begibt sich in die Zwanzigerjahre. Mit Hosenanzügen und klassischen Mänteln mit Pelzbesatz am Kragen. Kiton setzt fast ausschließlich auf Schwarz-Weiß-Kontraste und webt unter alle grauen Zwischentöne zartes Blau oder Beige.

Emporio Armani
Spektakuläres Schwarz: Wie aus dem Nichts tauchen die Models bei der – nach einem Ausflug nach Paris in der vergangenen Saison – erneut in Mailand präsentierten Show auf. Ein nachtschwarzer Raum, viel Schwarz-Weiß und etwa 100 shades of grey. Dazwischen rote, pinke, blaue Farbtupfer.

Etro
Bunte Wimpel geben schon vor der Show Veronika Etros nächstes Reiseziel vor. Das Dach der Welt. Ein Ausflug nach Nepal? Aber nicht nur! Etro durchmisst für diese Kollektion Raum und Zeit. Da trifft die westliche Hippie-Kultur der 60er-Jahre auf Brokat, auf wattierte asiatische Jacken und chinesische Stickereien – ein farbenfrohes Fest der Kulturen.

Roberto Cavalli
Ein namentlich nicht näher bekanntes Designerteam ist im Hause Cavalli derzeit mit den Kreativagenden betraut. Im Palazzo Crespi wurde daher weniger Ready-to-wear als fast schon Haute Couture präsentiert. Opulentes Patchwork, Straußenfedern, Leopardenprint auf zartem Chiffon – die Cavalli-Stilrichtung soll auch mit neuem, noch zu verlautendem Kreativdirektor beibehalten werden.

Bottega Veneta

Bottega Veneta

Bottega Veneta

Herbst/Winter 2017

Bottega Veneta

Bottega Veneta

Bottega Veneta

Herbst/Winter 2017

Bottega Veneta

Bottega Veneta

Bottega Veneta

Herbst/Winter 2017

Roberto Cavalli © Giovanni Peschi

Roberto Cavalli © Giovanni Peschi

Roberto Cavalli

Herbst/Winter 2017

Roberto Cavalli © Giovanni Peschi

Roberto Cavalli © Giovanni Peschi

Roberto Cavalli

Herbst/Winter 2017

milan #fashionweeks: Nach der Show ist vor der Show – der Blick hinter die Kulissen.

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