Menü
Feministische Avantgarde zum Weltfrauentag
08.03.2016
(c) Prestel

(c) Prestel

© VALIE EXPORT / VG Bildkunst, Bonn 2015 / Courtesy of Galerie Charim, Vienna / SAMMLUNG VERBUND, Wien

© VALIE EXPORT / VG Bildkunst, Bonn 2015 / Courtesy of Galerie Charim, Vienna / SAMMLUNG VERBUND, Wien

Francesca Woodman © George and Betty Woodman, New York / SAMMLUNG VERBUND, Vienna

Francesca Woodman © George and Betty Woodman, New York / SAMMLUNG VERBUND, Vienna

© Estate of Birgit Jürgenssen / Courtesy of Galerie Hubert Winter, Vienna / VG Bildkunst, Bonn 2015 / SAMMLUNG VERBUND, Vienna

© Estate of Birgit Jürgenssen / Courtesy of Galerie Hubert Winter, Vienna / VG Bildkunst, Bonn 2015 / SAMMLUNG VERBUND, Vienna

Feministische Avantgarde zum Weltfrauentag

08.03.2016

Der Bildband „Feministische Avantgarde“ widmet sich der Kunst der 1970er-Jahre aus der Sammlung Verbund in Wien. Er versammelt zahlreiche Aktionen und Positionen österreichischer und internationaler Künstlerinnen und zeigt, wie sehr deren Werke die (Selbst-) Wahrnehmung der Frauen verändert hat. Ein Buch zum Weltfrauentag.


Am 19. März 1911 wurde in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz der erste Frauentag gefeiert. 1975 richteten die Vereinten Nationen im internationalen Jahr der Frau am 8. März erstmals eine Feier aus. In zahlreichen Ländern wie Russland, Mongolei, Aserbeidschan, Georgien oder Eritrea ist der 8. März ein gesetzlicher Feiertag. Ob das Erreichen der Ziele der Frauenbewegung gerade in diesen Ländern wirklich schon zu feiern ist, sei dahingestellt. Die um die Jahrhundertwende entstandene, politische Frauenbewegung entwickelte auch in der Kunst völlig neue Ausdrucksformen.

Umwertung der Werte

Die Ansätze der feministischen Avantgarde der 70er-Jahre gelten als Befreiungsschlag weiblicher Selbstwahrnehmung aus dem Kontext männlicher Projektionen, Fantasien und Vorurteile. Die Künstlerinnen begannen sich mit dem eigenen Körper auseinanderzusetzen und schufen eine Bildsprache selbstbewusster, weiblicher Identität. Die Werke der Pionierinnen des Feminismus in der Kunst waren provokativ, radikal, zornig und poetisch, ironisch und zynisch. Ihre Formulierungen haben zu einer radikalen Umwertung der Werte geführt. Die bisherige Darstellung der Frau und des weiblichen Körpers in der Geschichte der Kunst wurde verworfen und neu definiert: Fotografie, Performance, Film und Videokunst waren die neuen Gestaltungsmittel, im Mittelpunkt der Darstellung häufig der Körper der Künstlerinnen selbst.

Der Band vereint Werke von Cindy Sherman, Ana Mendieta, Francesca Woodman, Birgit Jürgenssen, Valie Export und anderen. Die Sammlung Verbund, Wien wird seit 2004 von Gabriele Schor kuratiert und aufgebaut.

Gabriele Schor (Hrsg.)
Feministische Avantgarde.
Kunst der 1970er-Jahre aus der SAMMLUNG VERBUND, Wien

Prestel Verlag
Gebunden, 512 Seiten mit 700 Abbildungen, € 60,70.

Ausstellungstour:
Feministische Avantgarde der 1970er-Jahre, Werke aus der Sammlung Verbund, Wien tourt durch Europa.
29. September 2016 – 8. Jänner 2017: The Photographer´s Gallery London
4. Mai – 10. September 2017: mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Herbst 2017: ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe
Winter 2017/Frühling 2018: Dům umění města Brna, Brünn
Sommer 2018: Stavanger Art Museum, Stavanger (Norwegen)


Zum Weltfrauentag verlost das Goldene Quartier einen Nudo-Ring von Pomellato.

Zum Pomellato-Gewinnspiel


Teilen

Ich stimme zu, dass diese Seite Cookies für Analysen verwendet.