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Der Herbst der Modedüfte
31.08.2015
Miu Miu

Miu Miu

Chanel

Chanel

Armani Eau de Cedre

Armani Eau de Cedre

Tom Ford Venetian Bermagont

Tom Ford Venetian Bermagont

Marc Jacobs

Marc Jacobs

Shanghai Tang

Shanghai Tang

Nuit d´Issey

Nuit d´Issey

Der Herbst der Modedüfte

31.08.2015

Parfüm und Mode – diese Kombination wuchs erst im 20. Jahrhundert zusammen. Und wiewohl einem dabei Coco Chanel als Erste in den Sinn kommt, brachte tatsächlich der französische Modeschöpfer Paul Poiret 1911 das erste Designerparfüm heraus. Er wollte Damen, die sich keines seiner Couture-Kleider leisten konnten, den Duft der weiten Welt schnuppern lassen. Rasch machte das Konzept Schule. Häuser wie Christian Dior, Saint Laurent und natürlich Coco Chanel erkannten den gewinnträchtigen Wirtschaftszweig. Ab Mitte der 80er-Jahre erschien es plötzlich jedem Designer reizvoll, seinen Namen auf einer Parfümflasche zu lesen. Calvin Klein startete 1985 mit «Obsession» die Kommerzialisierung.

Heute ist die Krönung jedes Modehauses zwar immer noch sein Parfüm, die meisten Kunden legen sich jedoch nicht mehr auf nur einen «Signature Scent» fest. Je nach Stimmung, Outfit und Jahreszeit wechseln sie zwischen vier bis fünf verschiedenen Düften. Im heurigen Herbst und Winter sind die warmen, schweren und würzigen Noten angesagt. «Noir», «Absolue» oder «Extreme» heißen die Adjektive vieler neuer, intensiv duftender Trendkreationen. Was uns ab September von den Designern erwartet, ist aber auch fruchtig und blumig:

Miu Miu
Lange ließ sich Chefdesignerin Miuccia Prada bitten, nun hat Miu Miu endlich seinen ersten Duft. Parfümeurin Daniela Andrier wählte dafür eine überraschende Kombination aus Blumen und Erdtönen. Maiglöckchen, Jasmin und Rose stellt sie vor den erdigen Hintergrund aus Akigalawood, einem Extrakt aus Patschuli. Dem dezenten, floralen Glamour wird damit eine geheimnisvolle Aura verliehen.

Chanel
Models, die im Tutu-Röckchen mit einem XXL-Flakon Bowling spielen? Muss sich wohl um den Werbespot für die neue Duftkreation von Chanel handeln. Chance Eau Vive heißt sie, Olivier Polge (folgte seinem Vater Jacques 2015 als Hausparfümeur) zeichnet dafür verantwortlich. Er entwarf eine energische Kombination aus Grapefruit und Blutorange und vergaß dabei nicht auf die Hauptbestandteile der Chance-Serie: Jasmin und Moschus, die den Duft neben blumig und verspielt auch verführerisch machen.

Giorgio Armani
Armani Eau Pour Homme – das ist Armanis Kultduft aus dem Jahr 1984. 2013 brachte der Modekonzern eine Re-Edition auf den Markt. Seither bilden Versionen wie Eau de Nuit und Eau d’Aromes die Eau Pour Homme-Linie des Hauses. Eau de Cèdre heißt die aktuelle Edition – sie ist der kostbaren Zeder gewidmet.

Yves Saint Laurent
Die gleiche Kopfnote, der gleiche Flakon. Ein Jahr nach Einführung von Black Opium Eau de Parfum präsentiert YSL nun das leichtere Black Opium Eau de Toilette. Hocharomatische Kaffeebohnen stehen auch hier im Zentrum – neu kombiniert mit frischem Jasmintee, süßen Orangenblüten, schwarzer Johannisbeere und einem saftigen, fleischigen Birnen-Akkord.

Tom Ford
Mit dem Private Blend Venetian Bergamot interpretiert Tom Ford die von Parfümeuren aufgrund ihrer Frische und Eleganz hoch geschätzte Ingredienz unkonventionell. Die sonnendurchflutete Zitrusfrucht wird aus dem Süden Italiens in die Stadt der Palazzi und Kanäle transferiert, die auch für ihren Handel mit intensiv duftenden Blumen, edlen Hölzern und warmen Gewürzen bekannt ist.

Marc Jacobs
Der Designer lädt mit seinem neuen Duft Decadence ein, sich selbst mehr zu verwöhnen. Inspiriert hat er sich an seinen eigenen Handtaschen. Das Eau de Parfum ist in Zusammenarbeit mit der Parfümeurin Annie Buzantian entstanden und verströmt den Duft aus italienischer Pflaume, Safran und Iris.

Shanghai Tang
Das asiatische Luxuslabel verführt zu einer Entdeckungsreise zu den chinesischen Dynastien. Meisterparfümeur und Duftkünstler Carlos Benaim ließ sich für die Kreation der Kollektion aus fünf Düften für Damen und drei für Herren vom Dekor, den intensiven Farben, der Flora und der Kultur der Seidenstraße inspirieren. Er verwendet 100 Prozent natürliche Rohstoffe.

Issey Miyake
Nuit d’Issey ist mit seinem Hell-Dunkel-Kontrast eine olfaktorische Neuinterpretation des Eau de Toilettes. Der Duft möchte die Abenteuerlust des Mannes wecken – mit rosa Pfeffer und Ledernoten.

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