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Das waren die Highlights der Fashion Weeks
12.10.2015
Louis Vuitton Foundation (c) Grgoire Vieille

Louis Vuitton Foundation (c) Grgoire Vieille

(c) Louis Vuitton

(c) Louis Vuitton

(c) Louis Vuitton

(c) Louis Vuitton

(c) Moncler Gamme Rouge

(c) Moncler Gamme Rouge

(c) Gucci

(c) Gucci

(c) Gucci

(c) Gucci

(c) Prada

(c) Prada

(c) Prada

(c) Prada

Airport Cambon (c) Chanel Olivier Saillant

Airport Cambon (c) Chanel Olivier Saillant

Airport Cambon (c) Chanel Olivier Saillant

Airport Cambon (c) Chanel Olivier Saillant

(c) Chanel

(c) Chanel

Dior (c) Hiroaki Fukuda

Dior (c) Hiroaki Fukuda

Dolce & Gabbana (c) Catwalkpix

Dolce & Gabbana (c) Catwalkpix

(c) Givenchy

(c) Givenchy

(c) Givenchy

(c) Givenchy

(c) Miu Miu

(c) Miu Miu

(c) Miu Miu

(c) Miu Miu

Saint Laurent (c) Catwalkpix

Saint Laurent (c) Catwalkpix

(c) Moschino

(c) Moschino

(c) Ralph Lauren

(c) Ralph Lauren

Das waren die Highlights der Fashion Weeks

12.10.2015

Ein kleines Gehirnstromprotokoll zu den Fashion Weeks. Das wird uns von den Frühjahr-Sommer-2016-Schauen in Erinnerung bleiben.


Gigantomanie: Die Kulissen werden immer spektakulärer. Für ein Highlight der Saison sorgt wie immer Chanel in Paris. Diesmal baut Karl Lagerfeld sogar einen ganzen Flughafen, den Airport Cambon, ins Grand Palais. Ein paar Wochen zuvor in New York lud Marc Jacobs zur #Marcjacobspremiere ins legendäre Ziegfeld Theater. Popcorn inklusive. Dior lässt mitten auf der Cour Carrée des Louvre einen Hügel aus blauem Rittersporn erwachsen, eine Landschaft der Zukunft. Auch die Reise bei Louis Vuitton führt in die digitale Zukunft. In der brandneuen Louis Vuitton Foundation ziehen große Projektionen die Zuschauer in andere Sphären. Minecraft war die Inspiration von Nicholas Ghesquiere.

Daumenglühen: Noch nie wurden so viele Tweets und Posts verschickt wie diese Saison. Führend ist da wie immer London. Der Hashtag #LFW wurde mehr als 350.000 Mal auf Twitter verwendet.
Dolce & Gabbana machen das gleich zum Thema und statten die Models mit Smartphones aus. Es wird live vom Laufsteg auf Instagram gepostet.

Märchenwelten: Dementsprechend denken die Designer gleich die digitale Parallelwelt mit. Was schaut auf Tausenden Fotos gut aus? Eine echte Blumenwiese als Laufsteg etwa, wie bei Moncler Gamme Rouge von Giambattista Valli. Oder eine Baustelle mit Schildern und Absperrungen bei Moschino.
Apropos schaut gut aus am Foto oder Video: statt dem Schlussklatschen gehen alle Mobiltelefone in die Höhe – fürs Abschlussvideo.

Überraschung: Givenchys Show ging diesmal in New York über die Bühne, nicht in Paris. Alles hatte Übergröße: der Laufsteg, die Front-row, die zugelassenen Plätze. Nachdem die begehrten Tickets übers Internet auch an 800 ganz gewöhnliche Gäste vergeben wurden, wurde viel über die Demokratisierung der Mode geschrieben. Wir sind uns aber sicher: Auch in den nächsten Saisonen bleiben Fashion Weeks eine Veranstaltung by invitation only.

Die Themen des nächsten Sommers: Seefahrt. Romantik. Kostüme. Transparenz.

Darling der Fashion Weeks: Das Kollektiv Vetements ist relativ frisch dabei im Modezirkus. Umso lauter war der Applaus für diese sieben ehemaligen Studiodesigner der Maison Margiela. Diese übergroßen Schnitte! Der Schmäh (DHL Logo)! Die Location (ein Chinarestaurant im 11. Bezirk in Paris)! Die Begeisterung über die neue Modekraft ist kaum in Grenzen zu halten. Und am Ende wurde einer davon, Demna Gvasalia, sogar zum neuen Designer von Balenciaga bestellt.

Accessoires: Die Schuhe des nächsten Sommers haben keine Stöckel, sehr gern aber Plateau. Und auch sonst werden Frauen in keine Korsetts gequetscht. Die Hosen eher weit. Die Längen nähern sich dem Boden. Die Oberteile fallen locker. Große Ohrringe baumeln (Prada), oder das silberne Ohr wird selbst zum Schmuck (Louis Vuitton). Und über die Schulter schwingt sich jedenfalls eine Tasche in Form eines Seesacks und im Haar – ein Krönchen (Saint Laurent, Miu Miu)!

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