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11 Wiener Kultur-Highlights im Frühling
22.03.2016
Der Rhein/Anselm Kiefer und Albertina, Wien

Der Rhein/Anselm Kiefer und Albertina, Wien

Hortus Conclusus/Anselm Kiefer und Albertina, Wien

Hortus Conclusus/Anselm Kiefer und Albertina, Wien

Feste Feiern/KHM-Museumsverband

Feste Feiern/KHM-Museumsverband

In den Prater/Wien Museum

In den Prater/Wien Museum

Stars of David/Jüdisches Museum Wien

Stars of David/Jüdisches Museum Wien

Ai Weiwei/Belvedere, Wien

Ai Weiwei/Belvedere, Wien

Max Kurzweil/Belvedere, Wien

Max Kurzweil/Belvedere, Wien

Peyfuss/Fotoinstitut Bonartes, Wien

Peyfuss/Fotoinstitut Bonartes, Wien

Rigaud/bpk, RMN Grand Palais, Gérard Blot

Rigaud/bpk, RMN Grand Palais, Gérard Blot

11 Wiener Kultur-Highlights im Frühling

22.03.2016

Auch wenn die schöne Jahreszeit nun anbricht: Die Wiener Museen locken mit spannenden Schauen und Themenausstellungen.


Einer der Höhepunkte findet im 21er-Haus statt: Der chinesische Konezptkünstler, Bildhauer und Architekt Ai Weiwei wird dem 21er-Haus, das einst als Pavillon für die Weltausstellung in Brüssel errichtet worden ist, den Ahnentempel einer bedeutenden chinesischen Familie aus der Ming-Dynastie gegenüberstellen und um weitere eigene Werke zum Thema Translozierung und Transformation ergänzen. Die Albertina wartet mit einer ersten umfassenden Retrospektive des deutschen Künstlers Anselm Kiefer auf und zeigt rund 35 monumentale Hauptwerke seiner berühmten Holzschnitte. Das Belvedere widmet sich mit „Meisterwerken im Fokus: Max Kurzweil“ dem Schaffen eines außergewöhnlichen Künstlers der Wiener Sezession und fragt in einer weiteren Schau ab 17. Juni: „Wer hat Angst vor Fotografie?“ nach dem „Umgang mit dem neuen Medium von Makart bis Klimt“.

Vergnügungssucht

Die Feste zu feiern, wie sie fallen, hat sich das Kunsthistorische Museum vorgenommen. Zum 125-jährigen Bestehen der Wiener Institution wird die Sonderausstellung „Feste feiern. 125 Jahre – Jubiläumsausstellung“ zum Thema „Festkulturen“ mit Objekten und Bildern bestückt, die das Essen, Trinken, Tanzen und Musizieren thematisieren. Wer vom Festrausch noch nicht genug hat, der kann im Wien Museum den Vergnügungen des Wiener Praters nachspüren. „In den Prater! Wiener Vergnügungen seit 1766“ lässt die abwechslungsreiche Geschichte der ehemaligen kaiserlichen Jagdgründe revuepassieren. Von spektakulären Ballonflugexperimenten und szenischen Feuerwerken bis zu sportlichen Großereignissen reichten die Unterhaltungsangebote, die erst mit der Zerstörung des Praters 1944/45 ihr Ende fanden. Auch im Winterpalais wird mit Prunk nicht gespart: In der Ausstellung „Fürstenglanz“ wird die „Macht der Pracht“ zur Schau gestellt.
Den Sternstunden der amerikanischen Unterhaltungsindustrie widmet sich das Jüdische Museum Wien: „Stars of David“ beleuchtet die Wechselwirkungen europäischer Unterhaltungskultur und amerikanischer Musik. Durch die jüdische Immigration verschob sich die kreative Innovation nach 1945 in den angloamerikanischen Raum. Jüdische Musikerinnen und Musiker wie Irving Berlin, Bob Dylan, Benny Goodman, Stan Getz oder Lou Reed prägten in wesentlichem Maße die amerikanische Musikgeschichte.
Theaterliebhabern führt das Theatermuseum mit „Five Truths“ ein besonderes Experiment vor Augen: Eine Installation von Katie Mitchell hat die berühmte Wahnsinnsszene der Ophelia aus Shakespeares Hamlet jeweils im Stil eines der fünf einflussreichsten europäischen Theatermacher inszeniert. Lernen Sie Konstantin Stanislawski, Antonin Artaud, Bert Brecht, Jerzy Grotowski und Peter Brook aus nächster Nähe kennen.

Körperkult und Goldrausch

Die Sammlung Essl in Klosterneuburg geht den Bildern, die wir heute von unserem Körper und Sexualität haben, nach. Die Ausstellung „Body and Soul“ widmet sich dem im 20. Jahrhundert revolutionierten, neu definierten, aber auch problematisierten Verhältnis zum Körper im Spiegel der  modernen Kunst. Einem einzelnen Körperteil widmet sich das Wien Museum mit „Chapeau! Eine Sozialgeschichte des bedeckten Kopfes“. Vom reaktionären Zylinderträger bis zum Vermummungsverbot – ein Großteil der gezeigten Exponate stammt übrigens aus der europaweit bedeutenden Modesammlung des Wien Museums.
Und noch eine weltweit bedeutende Sammlung harrt ihrer Entdeckung: Mit seinen rund 600.000 Objekten aus drei Jahrtausenden zählt das Wiener Münzkabinett zu den fünf größten Münzsammlungen der Welt. „Das Gold des Kaisers“ zeigt ausgewählte Goldstücke und Raritäten des kaiserlichen Numophylaciums, wie die Münzsammlung der Kaiser auch genannt wurde.


Albertina: Anselm Kiefer. 18. März – 19. Juni
21er-Haus: Ai Weiwei. transformation – translocation. 14. Juli – 10. November
Belvedere, Oberes: Meisterwerke im Fokus: Max Kurzweil. 11. Mai – 4. September
Belvedere, Orangerie: Wer hat Angst vor Fotografie? 17. Juni – 30. Oktober
Belvedere, Winterpalais: Fürstenglanz. Die Macht der Pracht. 18. März – 26. Juni
Wien Museum: In den Prater! Wiener Vergnügungen seit 1766. 10. März – 21. August
Wien Museum: Chapeau! Eine Sozialgeschichte des bedeckten Kopfes. 9. Juni – 30. Oktober
Jüdisches Museum Wien, Dorotheergasse: Stars of David. 13. April – 2. Oktober
Theatermuseum: Five Truths! 21. April – 31. Oktober
Kunsthistorisches Museum: Feste feiern. 125 Jahre – Jubiläumsausstellung. 8. März – 11. September
KHM-Münzkabinett: Das Gold des Kaisers. 24. Mai 2016 – 5. März 2017
Sammlung Essl: Body & Soul. 6. April – 4. September

 


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